DJI Mic Mini 2S: Ein sinnvolles Upgrade?

DJI erweitert seine Mikrofonserie um das Mic Mini 2S und schiebt damit eine interessante Zwischenstufe zwischen kompakt, günstig und professionell ein. Das neue Modell setzt vor allem auf 32-Bit-Float-Internaufnahme und 14,5 GB internen Speicher, was es deutlich näher an die höherwertigen Systeme rückt.

Einordnung in die DJI-Mic-Familie

Mit dem Mic Mini hat DJI schon ein sehr kleines, leichtes und unkompliziertes Funkmikrofon im Programm. Das Mic Mini 2S geht nun einen Schritt weiter, weil es nicht nur per Funk sendet, sondern endlich auch direkt im Sender aufzeichnen kann.
Damit wird das Gerät vor allem für Creator spannend, die eine zusätzliche Sicherheitskopie wollen oder in Situationen arbeiten, in denen Funk nicht immer absolut zuverlässig ist.
Auch als reiner Audiorecorder oder für schnelles Podcasting werden die Mini 2s damit auf einmal durchaus interessanter.

Im DJI-Line-up lässt sich das 2S grob als Antwort auf die Frage verstehen: „Will ich die winzige Bauform des Mic Mini, aber mit mehr Absicherung und Reserven?“ Genau dort setzt es an.

Vergleich mit dem bestehenden Mic Mini

Das normale Mic Mini ist vor allem auf Einfachheit ausgelegt: klein, leicht, schnell einsatzbereit und für viele Vlogger, Reels und Smartphone-Clips völlig ausreichend. Beim Mic Mini 2S kommt als entscheidender Unterschied die interne Aufnahme hinzu, die beim älteren Mini fehlt.
Das macht das neue Modell besonders interessant für Interviews, längere Drehs und Außeneinsätze, bei denen Aussetzer oder Übersteuerungen fatal wären.

Wer schon mit dem Mic Mini zufrieden ist, bekommt beim 2S also keinen radikalen Klangsprung, sondern vor allem mehr Sicherheit und Produktionsflexibilität. Für Neukäufer ist das 2S deshalb die attraktivere Variante, wenn das Budget den Aufpreis hergibt.

Und sie siehts im Vergleich zum DJI Mic 2 aus?

Das DJI Mic 2 ist bislang die deutlich „professionellere“ Lösung innerhalb der kompakten DJI-Mikros. Es bietet interne Aufnahme, 32-Bit-Float und ist damit im Bereich Backup und Pegelsicherheit schon länger stark positioniert. Zudem gibt es einen 3.5mm Klinkenanschluss um externe Mikrofone, etwa Lavaliers nutzen zu können. Dieses Feature haben die “Mini’s” bei DJI nicht an Board.

Der praktische Unterschied liegt also weniger in „gut oder schlecht“, sondern in der Arbeitsweise: Das Mic 2 ist eher das robustere Tool für anspruchsvollere Setups, während das Mic Mini 2S die kompaktere Alternative für alle sein dürfte, die möglichst wenig Equipment mitnehmen wollen.

Für wen es passt

Das Mic Mini 2S passt besonders gut zu Content Creators, Solo-Filmern und Interview-Setups, bei denen ein kleines Gerät mit Backup-Funktion gefragt ist. Wer viel mit dem Smartphone arbeitet oder möglichst unauffällig aufnehmen möchte, bekommt hier einen sehr interessanten Mittelweg.techradar+1
Für absolute Minimalisten reicht das normale Mic Mini weiterhin aus. Wer dagegen maximale Kontrolle, Display und ein ausgereifteres Profi-Setup will, dürfte eher beim DJI Mic 2 bleiben.foto-zumstein+1

Vorläufiges Fazit

Das DJI Mic Mini 2S ist kein bloßes Rebranding, sondern eine sinnvolle Aufwertung der Mini-Reihe. Die Kombination aus sehr kompakter Bauform, 32-Bit-Float-Aufnahme und internem Speicher macht es zu einem der spannendsten neuen DJI-Mikros für mobile Creator und Filmemaher.

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