DJI soll das internationale Launch-Fenster für die Osmo Pocket 4 Pro jetzt konkretisiert haben. Laut den vorliegenden Berichten ist von einem Marktstart Ende Juni 2026 die Rede, mit einem besonders frühen Termin in Japan; als wahrscheinlich gilt dort der 29.06., während für andere Regionen weiterhin ein Start rund um den 30.06. erwartet wird.
Die neue Pro-Version dürfte dabei nicht einfach nur ein kleines Update werden, sondern klar als Modell für anspruchsvollere Creator positioniert sein. Im Vergleich zur regulären Osmo Pocket 4 stehen vor allem ein Dual-Kamera-Setup, ein Tele-Ansatz mit optischem Zoom sowie ein größeres Pro-Paket im Raum.
Unterschied zur normalen Pocket 4
Die normale Osmo Pocket 4 wurde bereits zuvor als nächste kompakte Gimbalkamera von DJI eingeordnet und soll den Weg für die Pro-Variante vorbereiten. Für die Pocket 4 Pro spricht dagegen, dass sie laut den Gerüchten deutlich stärker auf flexible Bildgestaltung ausgelegt ist, also nicht nur als Nachfolger, sondern als erweitertes Creator-Modell gedacht sein könnte.
Der wichtigste Unterschied soll dabei die Kameraausstattung sein: Während die reguläre Pocket 4 als kompakte Vlogging-Kamera auf Mobilität und einfache Bedienung zielt, wird die Pro-Version mit zusätzlicher Telekamera und entsprechend mehr Flexibilität verknüpft. Genau das macht sie für Reise-, Produkt- und Hybrid-Content deutlich interessanter.
Einordnung zur Insta360 Luna Ultra
Im Umfeld des Launches wird die Pocket 4 Pro auch als direkter Gegenentwurf zu kommenden Konkurrenzmodellen wie der Insta360 Luna Ultra gesehen. Der Fokus liegt dabei auf kompaktem Formfaktor, aber mit mehr Reserven bei Zoom und Bildgestaltung, also auf einem Gerät, das klassische Smartphone-Vlogging deutlich übertreffen soll.
Falls DJI das Tele-Modul und das Dual-Setup wirklich so umsetzt, könnte die Pocket 4 Pro besonders für Creator spannend werden, die oft zwischen Nahaufnahmen, Interview-Situationen und B-Roll wechseln. Gegenüber einer mutmaßlichen Luna Ultra hätte DJI damit ein starkes Argument, wenn es um Vielseitigkeit im Taschenformat geht.
Kurze Einordnung
Unterm Strich deutet alles darauf hin, dass DJI die Pocket-4-Reihe klar zweistufig aufzieht: zuerst die normale Pocket 4 als breites Mainstream-Modell, danach die Pocket 4 Pro als spannendere Variante für anspruchsvollere Nutzer. Sollte sich der späte Juni-Start bestätigen, dürfte es bis dahin noch weitere Details zu Sensor, Zoom und Preis geben.
