Die Bundesnetzagentur meldete für 2025 einen alarmierenden Höchststand: 55.395 Beschwerden über Postdienste – 25% mehr als im Vorjahr. Fast 90% der Beschwerden betreffen den Marktführer Deutsche Post/DHL.
Die harten Zahlen
Bereits im ersten Halbjahr 2025 gingen demnach 22.981 Reklamationen ein, ein Plus von 13%. Briefe machen 59% aus (Verspätungen, Verluste), Pakete 24–41% (Beschädigungen, falsche Zustellung). Seit 2022 steigt der Trend jährlich an – wohl auch weil das Bestellvolumen weiter steugt
| Jahr | Beschwerden gesamt | Anstieg gg. Vj. | Anteil DHL |
|---|---|---|---|
| 2024 | 44.406 | – | 89% |
| 2025 | 55.395 | +25% | 90% |
Gründe für den Frust
Personalmangel, hohe Fluktuation und explodierende Sendungsvolumina (bis 14 Mrd. Briefe/Pakete jährlich) überfordern das Netz. Neue Postgesetze erlauben längere Liefristen (bis 3 Werktage), doch die Kunden freut das weniger.
Reaktionen der Behörde und Post
Die Netzagentur drohte mit Strafen bis 20 Mio. € und führte den “Mängelmelder Post” ein. Die Deutsche Post versucht mit Personal und Prozessoptimierung gegenzusteuern… ob das reicht wird sich wohl erst Ende zeigen – wenn auch dieses Jahr abgerechnet wurde…
