Rollei erweitert die “VAF‑Serie”: 24 mm und 35 mm f/1.8 für Sony FE und Nikon Z

Rollei baut seine VAF‑Serie für spiegellose Vollformat‑Systeme konsequent aus und bringt mit dem AF 24 mm f/1.8 und dem AF 35 mm f/1.8 zwei neue lichtstarke Festbrennweiten auf den Markt. Beide Objektive sind ab sofort für Sony FE‑ und Nikon Z‑Bajonett erhältlich und sollen vor allem Einsteiger‑ und Mittelklasse‑Fotografen mit guter Bildqualität zu einem attraktiven Preis ansprechen.

Technik im Überblick

  • Rollei AF 24 mm f/1.8
    • Weitwinkel für Landschaft, Architektur und Astrofotografie.
    • Optischer Aufbau: 14 Linsen in 11 Gruppen, darunter mehrere ED‑, HR‑ und asphärische Elemente zur Reduktion von Aberrationen und hohen Randschärfen.
    • 11‑Blendenlamellen‑Blende für rundes, cremiges Bokeh.
    • Naheinstellgrenze: ca. 0,32 m, Filtergewinde 62 mm.
  • Rollei AF 35 mm f/1.8
    • Klassische Reportage‑/Allround‑Brennweite mit natürlichem Blickwinkel.
    • Optik: 11 Linsen in 8 Gruppen, inklusive mehrerer ED‑, HR‑ und AS‑Elemente für hohe Auflösung und geringe chromatische Aberrationen.
    • 11‑Blendenlamellen, ebenfalls für rundes Bokeh bei Offenblende.
    • Naheinstellgrenze: ca. 0,40 m, Filtergewinde ebenfalls 62 mm.

Beide Objektive setzen auf einen schnellen, leisen STM‑Autofokus mit Unterstützung von Gesichts‑ und Augenerkennung, der sowohl für Foto als auch für Video geeignet ist. Die Sony‑FE‑Versionen verfügen zudem über einen stufenlosen Blendenring, der sich für lautlose Blendenfahrten im Video‑Betrieb eignet.

Verarbeitung, Handling und Firmware

Rollei setzt bei beiden Neuzugängen auf Vollmetall‑Gehäuse, die trotz robuster Bauweise relativ leicht bleiben – wobei das natürlich relativ zu sehen ist:

  • 24 mm f/1.8: ca. 480 g
  • 35 mm f/1.8: ca. 490 g

Beide Objektive verfügen über einen USB‑C‑Firmware‑Port, über den Updates in wenigen Sekunden aufgespielt werden können – ein Pluspunkt für Nutzer, die Wert auf langfristige Anpassung und Optimierung legen. Zusätzlich gibt es individuell belegbare Funktionstasten am Objektiv, die sich je nach Kamera und Workflow anpassen lassen.

Preis und Positionierung

Der offizielle Einführungspreis liegt bei 299 Euro pro Objektiv, die UVP beträgt 349 Euro – sowohl für Sony‑FE‑ als auch für Nikon‑Z‑Varianten. Damit positioniert Rollei die beiden Festbrennweiten klar im Mittelklasse‑Segment, unterhalb der Premium‑Objektive der Markenhersteller, aber mit deutlich mehr Lichtstärke als viele günstige Kit‑ oder Allround‑Zooms.

Für Nutzer von Sony A7‑Reihe oder Nikon Z‑Kameras bieten die neuen Rollei‑Objektive eine interessante Alternative, wenn man:

  • ein lichtstarkes Weitwinkel (24 mm) für Landschaft, Architektur oder Astro sucht,
  • oder eine vielseitige 35‑mm‑Festbrennweite für Street, Reportage und Porträt mit rundem Bokeh braucht – und das alles ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.

Für wen könnte sich der Kauf lohnen?

  • Einsteiger und Umsteiger auf Vollformat, die mit zwei kompakten Festbrennweiten starten wollen.
  • Videografen, die einen leisen STM‑AF und einen stufenlosen Blendenring (Sony‑FE) schätzen.
  • Street‑ und Reportage‑Fotografen, die eine 35 mm f/1.8‑Optik mit rundem Bokeh und guter Schärfe bei Offenblende suchen.
  • Astro‑ und Landschafts‑Fotografen, die ein 24 mm f/1.8‑Weitwinkel mit geringen Aberrationen und 11‑Lamellen‑Blende brauchen.

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