Meta Glasses starten mit 12 MP Kamera, 3K-Video und Live-Übersetzung

Meta (die Firma hinter Facebook, Instagram und Co) hat eine neue, günstigere Smart-Glasses-Generation vorgestellt, die unter dem Namen Meta Glasses verkauft wird. Die Brille startet laut aktuellen Berichten ab 309 Euro und bringt eine 12-Megapixel-Kamera, 3K-Videoclips, Open-Ear-Audio sowie KI- und Live-Übersetzungsfunktionen mit.

Mit den neuen Modellen baut Meta sein Brillen-Portfolio weiter aus. Während die Meta Glasses als preislich zugänglicher Einstieg gedacht sind, bleiben die Ray-Ban Meta-Modelle die bekanntere Premium-Linie.

Was die neue Brille kann

Die neue Brille setzt auf eine 12-MP-Kamera, die Fotos aufnimmt und Videos in 3K aufzeichnet. Laut Notebookcheck sind Videos auf rund drei Minuten pro Clip begrenzt, was den Fokus eher auf kurze Social-Media-Aufnahmen als auf längere Mitschnitte legt. Diese Begrenzung dürfte auch aufgrund der kleinen Akkus relevant sein um die Brille nicht nach wenigen Minuten aufladen zu müssen.

Außerdem bietet Meta Lautsprecher und Mikrofone für Musik, Anrufe und Sprachfunktionen. Besonders hervor hebt das Unternehmen die Live-Übersetzung mit Unterstützung für mehr als 20 Sprachen sowie den KI-Chatbot, der wohl auch auf die Kamera zugreifen kann.

Einordnung zu den Vorgängern

Die direkte technische Nähe zu den Ray-Ban Meta-Brillen ist klar erkennbar. Die Ray-Ban Meta Gen 2 bietet ebenfalls eine 12-MP-Kamera, aber mit deutlich längerer Akkulaufzeit und 3K-Video, während die ältere Generation vor allem über geringere Videoauflösung und kürzere Laufzeit definiert war.

Für viele Nutzer ist deshalb die Frage weniger, ob die neue Brille „mehr kann“, sondern welche Ausrichtung besser passt. Die Meta Glasses wirken wie die breiter verfügbare Basisversion, während Ray-Ban Meta stärker auf Lifestyle, Markenwirkung und Reife im Produktdesign setzt.

Konkurrenz und Markt

Im Wettbewerb stehen die Meta Glasses nicht nur gegen klassische Smart Glasses, sondern auch gegen spezialisierte Modelle. Die Oakley Meta Vanguard zielt etwa stärker auf Sportler und bringt ein robusteres, actionorientiertes Konzept, während die Meta Ray-Ban Display mit Bildschirm und Neural Band eine ganz andere, deutlich teurere Klasse darstellt.

Auch außerhalb von Meta bewegt sich der Markt weiter, allerdings oft mit anderem Fokus: Manche Anbieter setzen stärker auf Display, andere auf AR oder auf reine Kamera-Brillen. Für den Massenmarkt bleibt Metas Strategie derzeit vor allem spannend, weil sie Mode, Kamera, Audio und KI in einem vergleichsweise alltagstauglichen Produkt verbindet.

Wie seht ihr die Entwicklung jener Smart Glasses? Nutzt ihr sie womöglich schon im Alltag?

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