Leica hat das lang erwartete Noctilux-M 35mm f/1.2 ASPH. angekündigt – ein ultraschnelles Weitwinkelobjektiv für das M-System welches für höchste optische Leistung steht. Es eignet sich ideal für Low-Light, Porträts und Street-Fotografie auf Rangefinder-Kameras und adaptiert sich nahtlos auf Sony-Systeme.
Der Preis fällt dabei allerdings auch wie zu erwarten mit 8.950€ entsprechend (sehr) hoch aus.
Technische Highlights
Das Objektiv soll durch 10 Linsen in 5 Gruppen überzeugen – darunter befinden sich drei asphärische Elemente und einem Gleitelement für konstante Schärfe. Mit 416 g Gewicht, 50,2 mm Länge und Mindestfokus 0,5 m bietet es einen angenehm runden Bokeh-Effekt dank 11 Blendenlamellen.
| Eigenschaft | Leica Noctilux-M 35/1.2 |
|---|---|
| Blende | f/1.2–16 |
| Filter | E49 |
| Sichtfeld (FF) | 63,3° |
| Preis (UVP) | 8.950 € / 9.650 USD |
Wettbewerbsumfeld: Vergleichbare M-Mount-Alternativen
Im Vergleich zu Leicas Premium-Preis bieten Voigtländer und chinesische Hersteller ähnlich schnelle 35-mm-Objektive zu Bruchteilen der Kosten – oft mit vergleichbarer Schärfe und Bokeh, aber leichterem Bau. Voigtländer Nokton 35mm f/1.2 IV VM (ca. 1.000 €) ist die direkteste Alternative: asphärisch, 0,5 m Nahfokus, 332 g leicht und rangefinder-gekoppelte Fokussierung bis 0,7 m.
Diese Alternativen performen bei Offenblende wahrscheinlich relativ nah am Leica, eignen sich aber weniger für extreme Ansprüche an Rand-Schärfe oder Flare-Resistenz. Für Leica-M-Nutzer in Budget-Bereich ist das Voigtländer daher die smarte Wahl: Kompakt, halbwegs erschwinglich und dennoch vielseitig.
Wie seht ihr das ganze? Muss es für Leica auch zwingend ein Leica Glas sein?
