DJI sorgt mit der Osmo Pocket 4 gerade ordentlich für Gesprächsstoff – vor allem, weil die aktuellen Leaks eher nach großem Generationssprung als nach kleinem Update klingen.
Zwei Modelle: Pocket 4 und Pocket 4 Pro
Gerüchte deuten darauf hin, dass DJI gleich zwei Versionen vorbereitet: eine „klassische“ Osmo Pocket 4 und eine Osmo Pocket 4 Pro mit deutlich ambitionierterem Kamera‑Setup. Während die Standard‑Variante eher als direkter Nachfolger der Pocket 3 gilt, soll die Pro‑Version als erstes DJI‑Vlogging‑Handgerät mit Dual‑Kamera auftreten.
Sensor, Optik und Bildprofil
Für die reguläre Osmo Pocket 4 steht weiterhin ein 1‑Zoll‑Sensor im Raum, teilweise wird sogar von einer Neuauflage des bekannten Pocket‑3‑Sensors ausgegangen. Spannend sind zudem Hinweise auf 10‑Bit D‑Log M, höhere Auflösungen bis hin zu 6K und optimierte Stabilisierung, womit DJI die Pocket‑Reihe noch stärker in Richtung „Creator‑Werkzeug“ schiebt.
Dual‑Kamera als Pro‑Feature
Die Osmo Pocket 4 Pro taucht in Leaks mit einem Dual‑Lens‑Design auf, das an DJI‑Drohnen mit Weitwinkel‑ und Tele‑Kamera erinnert. Im Gespräch sind ein größerer Hauptsensor und ein zusätzlicher Tele‑ oder Ultraweit‑Winkel‑Sensor, um echten optischen Zoom und flexiblere Bildgestaltung direkt am Gimbal zu ermöglichen.
Mehr Akku, mehr Laufzeit
Ein relativ konsistenter Punkt über verschiedene Quellen hinweg ist ein deutlich größerer Akku mit rund 20 Prozent mehr Kapazität im Vergleich zur Osmo Pocket 3. Zusammen mit optimierter Elektronik soll das spürbar längere Aufnahmezeiten liefern – ein direkter Angriff auf eines der Hauptprobleme der bisherigen Pocket‑Generation im Creator‑Alltag.
Release: Geduld bis 2026
Ursprünglich wurde ein Launch Ende 2025 erwartet, mittlerweile deuten mehrere Berichte jedoch auf einen Marktstart Anfang 2026 hin. Als Gründe werden Zubehör‑ und Qualitätskontroll‑Themen genannt – die Kamera selbst soll weitgehend fertig sein, während DJI beim Ökosystem rund um Remote‑Lösungen und neues Zubehör noch nachschärft
